Nina Zschocke

Nina Zschocke wurde 2004 nach einem Studium der Kunstgeschichte, Ethnologie und klassischen Archäologie an der Universität Köln mit einer wirkungsästhetischen Arbeit zum Thema der „Irritation“ promoviert. Im Anschluß war Nina Zschocke als DFG-Gastwissenschaftlerin am University College London sowie an der Columbia University in New York tätig. Sie arbeitete ab 2005 als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich sowie im Anschluss bis 2023 als höhere wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin am Departement Architektur der ETH Zürich. Sie hatte zudem Lehraufträge an der Université de Fribourg, der Hochschule für Künste Bremen sowie an der Hochschule der Künste Bern inne. Zschocke co-konzipierte und betreute 2008–2014 das gemeinsame SNF-Doktoratsprogramm „ProDoc Art&Science“ kunst- und wissenschaftshistorischer Institute der Universitäten Zürich, Bern, Fribourg, Genf, Lausanne sowie das „Doctoral Program in the History and Theory of Architecture“ der ETH Zürich, 2012–2015. Buchpublikationen: „Der irritierte Blick. Kunstrezeption und Aufmerksamkeit“ (Wilhelm Fink 2006), „Autorität des Wissens“ (diaphanes 2012, Hrsg. zus. m. Anne von der Heiden), „Diversität“ (Königshausen & Neumann 2015, Hrsg. zus. m. Andre Blum, Dario Gamboni, Hans-Jörg Rheinberger) und „Productive Universals—Specific Situations“ (Sternberg 2019, Hrsg. zus. m. Anne Kockelkorn).

Seit April 2024 hat Nina Zschocke an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG Karlsruhe) die Professur Kunstwissenschaften mit dem Schwerpunkt „Digitale Ästhetik“ inne.

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